Das Verhältnis von Mittelstand und Interner Revision

 

Eine Analyse der Einflussfaktoren auf die Rolle der Internen Revision im Mittelstand

 

Bei Betrachtung der aktuellen Zahlen zum Thema Mittelstand wird augenscheinlich klar, dass dem deutschen Mittelstand eine entscheidende Rolle im Konstrukt der deutschen Wirtschaft obliegt. So ließen sich 2009 mehr als 99 Prozent aller deutschen Unternehmen als Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) identifizieren, welche mehr als 60 Prozent aller Arbeitsplätze stellten (IfM Bonn). Nicht zuletzt dieser Tatsache verdankt der Mittelstand den Umstand, dass er als „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ oder als „fester Anker“ im Globalisierungsprozess betitelt wird, was sich auch zunehmend durch die stärkere Betrachtung in der wissenschaftlichen Forschung manifestiert. Gegenwärtig erfährt die Interne Revision in Großunternehmen ein wandelndes Selbstverständnis. Die Zeiten des reinen „Prüfen nach Plan“ gehören aus Revisorensicht der Vergangenheit an. Vielmehr übernimmt die Revision die Rolle des „Erfüllungsgehilfen des Managements“ und bildet somit eine wesentliche und wichtige Governance-Institution. Zeitgleich stellt auch die Einhaltung und Umsetzung einer guten Corporate Governance einen immer wichtigeren Erfolgsfaktor für den KMU-Sektor dar. Folglich drängt sich die Frage auf, in wie weit die Interne Revision eine Rolle für den Mittelstand spielt. Diese Fragestellung soll, eingebettet im theoretischen Rahmen von Prinzipal-Agenten-Theorie und Stewardship-Theorie, empirisch untersucht werden. Zielsetzung dieses Projektes ist zum einen die Abbildung der gegenwärtigen Rolle der Internen Revision im Mittelstand und zum andern die Analyse der internen und externen Einflussfaktoren, die über die Ausgestaltung einer Internen Revision im Mittelstand entscheiden.

Für weiterführende Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Kfm. Till Kamp (till.kamp@uni-due.de)